Montag, 31. März 2014

Roma-Grabtempel auf dem Karlsruher Hauptfriedhof

Ein Sonntagsbesuch auf dem Hauptfriedhof in Karlsruhe

 

                                          Gruften am Haupteingang

 

Der letzte Sonntag im März lädt bei strahlendem Sonneschein zu einem "Fotografier-Spaziergang" auf dem Friedhof ein. Eigentlich ist man bei einem so großen Friedhof eher auf Grabmale von alten Industriellen-Familien im Jugendstil gefaßt. Mit Jugendstil wird man zwar bereits am Haupteingang empfangen. Auch das Bürklinische Mausoleum ist wunderschön . Mit seinen beiden Sphinxen am Eingang und dem Goldhimmel im Innern würde man so etwas leicht in Wien vermuten.

Bei solch herrlichem Sonnenschein muss der Mensch viel trinken. Am besten in der Firma und in der Schule ein Wasserspender von:
http://www.aquaspender.de/

                                                       Bürklinisches Mausoleum im Innern


                                          Sphinx vor dem Bürklinischen Mausoleum



Was einem jedoch unerwartet entgegen schlägt sind die massiven in Massen vorkommenden Grabgelege und Tempelchen einer ganzen Roma-Sippe, die ein imenses Gräberfeld einnimmt.

www.mariellamehr.com/geschichte_der_roma.htm
 de.wikipedia.org/wiki/Kalderasch
 

http://romani.uni-graz.at/rombase/cgi-bin/art.cgi?src=data/ethn/topics/family-names.de.xml

Ohne davon Ahnung zu haben, ist man sich sofort sicher, hier müssen wohl legendäre "Zigeuner-Barone-u.Könige" liegen, so überwältigend springen dem Auge polierter Granit, Marmor und Goldreliefe und Glasmosaike ins Auge. Man ist beinahe geblendet von so viel Toten-Luxus. Unweigerlich fragt man sich:"Wie  und vor allem wovon leben Menschen, die ihren Verstorbenen so viel Monumentalität mit auf den letzten Weg geben?"



                                          Gräberfeld mit Gold

                                          Grabtempel auf dem Gräberfeld der Roma




                                          Glasmosaikdach eines Roma-Tempels


Zu Hause angekommen muss man sofort mit der Recherche beginnen und stellt fest, dass man mit seiner Vermutung vollkommen richtig lag. Man findet jede Menge Filmchen über musizierende Mitglieder dieses Familien-Klans, Interieurs mit jeder Menge Luxus, überschwenglich mit Gold verziert. Jedoch gibt es nirgends den kleinsten Hinweis, womit diese Leute zu ihrem Reichtum gekommen sind. Soll man hier Vermutungen anstellen, die nahe liegen-sehr nahe?

                                                        Grabtempel mit Durchblick
Da soll sich jeder seinen eigenen Reim darauf machen!
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9158136.html

Samstag, 29. März 2014

Frühling im Kraichgau

Frühling, Frühling schreit's auf dem Baum

 

                                                                   Apfelblüte im März

 

Endlich Frühling! Wird ja auch schon auf Sommerzeit umgestellt. Nichts wie raus in die Natur. Es ruft zwar noch nicht "Kukuck" aus dem Wald, aber die anderen Vögel sind schon gewaltig am balzen und zwitschern sich einen ab. Es duftet verführerisch nach Honigpollen von den Bäumen.
Raus ins Kraichgau nach Zeutern. das sehen und dann schnell sterben. Obwohl... man kann wahrscheinlich auch beruhigt sterben ohne das gesehn zu haben.

                                          
                                                         Fußreflexzone  auf'm Dorf



Mittwoch, 5. März 2014

Magie, Intimität & Emotionen

Konzepte in Stoff jetzt als "Magie, Intimität & Emotionen"

mit dem Untertitel: "22 Textile Positionen"

 

                                          " Matriarchat hinter Gitter"(Ausschnitt)

 

 

Die Wanderausstellung "Konzepte in Stoff" ist vom 3.April 2014 bis 2. November 2014 unter dem Titel "Magie, Intimität & Emotionen" nach der ersten und zweiten Station in Kleinsassen und Heidelberg im Haus TextilWerk Bocholt des Westfälischen Landesmuseums für Industriekultur zu sehen. 22 international bekannte Textilkünstlerinnen aus Deutschland wurden von Quiltkunst e.V. ausgewählt ihre Positionen darzustellen.
Bekannte Größen der  Textilkunst-Szene zeigen ein bis drei großformatige Arbeiten aus ihrem Schaffen.
Koryphäen wie Britta Ankenbauer, Ulrike Fritz, Pascale Goldenberg, Gisela Hafer, Friederike Hoerst-Röhl, Brigitte Kopp, Gabi Mett, Elsbeth Nusser-Lampe, Konstanze Trommer und andere bieten künstlerische Perfektion in variantenreicher Form mit großem thematischen Spektrum. Die meisten Arbeiten bieten sinnigen Inhalt, manche auch einfach nur geschmackvolle Dekoration. In jedem Fall ist die Schau jedoch äußerst sehenswert.

                                          
                                           Lores Fliegender Teppich von Friederike Hoerst-Röhl


Die Vernissage findet am 3.4.2014 um 18Uhr im TextilWerk Bocholt Industriestr.5 statt
MEHR:
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/portal/S/bocholt/ort/ 
http://www.kleinsassen.de/gal-2013/koist04.php